Episode 4: iSy Implantat statt Haftcreme

Shownotes

Dr. Maximilian Blume, der seit Februar 2016 eine eigene Praxis mit den Tätigkeits­schwerpunkten Oralchirurgie und Implantologie in Mainz betreibt, verfügt über langjährige Erfahrungen mit dem iSy® Implantat­system. Er outet sich in dieser VOI-Folge als echter Fan des Systems, das vor allem in der Alterszahnheil­kunde und bei Sofort­versorgungs­konzepten punktet. Bestehender heraus­nehmbarer Zahn­ersatz lasse sich mit strategisch positionierten iSy Implantaten und Locator-Halteelementen kostengünstig wieder in Funktion bringen. Auch für Sofortversorgungen im ästhetischen Bereich lobt er das System als „einzigartig“. Der besondere Vorteil: Die temporäre Krone muss nicht zwingend verschraubt werden, sondern lässt sich „aufklicken“. So wird einerseits ein unschöner vestibulär durchtretender Schrauben­kanal vermieden, andererseits löst sich bei unerwarteter Kraft­einwirkung einfach nur die Klick­verbindung und schützt dadurch das frisch inserierte Implantat. Aus­drücklich begrüßt er die prothetische Erweiterung des Systems mit den Titanbasen CAD/CAM free mit dem abgewinkelten Schrauben­zugangskanal, die einen palatinalen beziehungsweise lingualen Zugang zur Abutment­schraube ermöglichen ebenso wie die Multi-unit Abutments, die Steg­versorgungen auf Abutment­level erlauben.

Das Video zu dieser Podcast-Episode hier. Alle Voices of Implantology-Videos unter https://www.voices-of-implantology.com/.

Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:12: Anders ist es aber auch so, wenn wir Patienten haben, die neuen Zahnersatz in der Raustin waren, sich wünschen.

00:00:19: Oder auch vom anatomischen her ist festzutzen, auch Implantatgetragen nicht zu machen ist.

00:00:25: Dann versucht man immer, zu gucken, dass man auch alle Quadranten gut unterstützt.

00:00:29: Im ersten Patienten hat der eben nur zwei Eckzene zur Verfügung hat und ist dann an der Deskopien der Arbeit Verankere.

00:00:35: Dann hat man immer eine Kippachse.

00:00:36: Zum einen, und man hat auch das da, wenn der Patient fest zusammenweist, eben die Prothese, die einsinkt.

00:00:41: Und da kann man strategisch eben die Pfeilern Anführungszeichen vermehren und das da zum Beispiel noch mal im Plantat setzen.

00:00:49: Dafür ist das System meiner Meinung nach sehr gut geeignet und relativ kostengewünftig.

00:00:56: Das war der Thema heute.

00:00:58: Im Plantat ist das Haftcreme.

00:01:00: Ist doch logisch.

00:01:02: Spült Geld in die Kassen.

00:01:04: Spontane Gedanken, die ihnen in den Kopf schießen könnten.

00:01:07: Hinter dieser Aussage steckt allerdings viel, viel mehr.

00:01:11: Wie Dr.

00:01:11: Maximilian Blume, Oralgeruk und Zahnarzt mit eigener Praxis in Mainz und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der MKG-Abteilung unter Professor Al-Nawaz in diesem Boy-Interview.

00:01:24: Erläutert, Max.

00:01:25: Wir freuen uns, dass du dich heute unseren Fragen stellst.

00:01:29: Ja, ich freue mich auch sehr über die Einladung.

00:01:31: Es war wieder schön, hier beisein zu dürfen und dass ich so ein bisschen aus der Praxis oder aus meiner Praxis oder aus meinem Alltag etwas beitragen kann.

00:01:40: Ja, dann möchte ich dich gleich bitten, dieses Statement easy, die beste Alternative zur Haft, Grimm, einfach zu lösen.

00:01:48: Wir hatten im Vorgespräch gewitzelt, dass sich das, das kam das, kam das so raus.

00:01:53: Da wird tatsächlich viele Patienten mit dem System versorgen, weil viele Patienten haben die eben bestehenden Zahnersatz haben.

00:02:00: Zum Beispiel ein herausdennbarer Zahnersatz.

00:02:02: Teleskopierende Arbeit auf fünf, sechs, rest zehn und nach Jahren des Gebrauchs geht eine verloren zum Beispiel.

00:02:10: Und dann haben wir einen Quadranten, der komplett zahnt.

00:02:12: los oder haltlos in Anstellungszeichen ist.

00:02:14: Wenn auch für solche Situationen oder in solchen Situationen, bin ich ein großer Fan davon, eben strategisch Pfeiler zu vermehren, um entweder einen neuen Zahnersatz, der heraus dem Zahnersatz zu ermöglichen, der dann wieder gut hält oder auch in einigen Fällen, den bestehenden Zahnersatz, den der Patient ja rein optisch oder auch funktionell eigentlich für gut empfindet, wieder zum Halten zu bringen und da eben zum Beispiel über Locator-Versorgungen.

00:02:41: wieder Halt reinzubringen und in Anführungszeichen die Haftcreme zu ersetzen, wobei der Vergleich hängt, wenn man im Planet hart deutlich besser hält als jeder Haftcreme der Welt.

00:02:52: Bei dem Wort Pfeilersermährung, da wird es mir ein bisschen kalt.

00:02:57: Wie funktioniert das?

00:02:59: Üblicherweise, wenn man sich jetzt mal eine Situation vorstellt, wir haben einen Patienten, ich bin jetzt seit acht Jahren meiner Praxis.

00:03:04: Niedergelassen hat die von meinem Vorgänger übernommen damals, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der Vorgänger-Zahnarzt, der in der

00:03:29: V Bevor wir weiter machen, ein kurzer Hinweis.

00:03:32: Diese Episode gibt es auch im Video-Format auf unserer Website www.voicesofimplantology.com.

00:03:38: Den Link findet ihr in den Show-Notes.

00:03:43: In der Regel ist es dann nicht so, dass den Patienten dann die Prothese als solches stört oder der Zahnersatz als solches stört, sondern eben der verlorengende Halt.

00:03:52: Mit dem Zahnersatz selbst kommen die Leute gut klar.

00:03:54: Und wenn man den dann anbieten kann und sagen, wir können zum Beispiel in einem Bereichsquadranten unterstützen, zwei Implantate setzen und den bestehenden Zahnersatz mit der Locatorversorgung eben einarbeiten und den auch weiterführen können, dann sind natürlich sehr glücklich.

00:04:09: Das ist ein Fall, also wenn man sagt, man verliert einen strategischen Zahn und möchte den ersetzen.

00:04:15: Anders ist es aber auch so, wenn wir Patienten haben, die neuen Zahnersatzen heraus dem Bauern auch sich wünschen oder auch vom anatomischen Her es eben festzutzen, auch Implantatgetragen nicht zu machen ist.

00:04:27: Dann versucht man immer, zu gucken, dass man auch alle Quadranten gut unterstützt.

00:04:31: Wenn es den Patienten hat, der eben nur zwei Eckzähne zur Verfügung hat, und ich stand an der Teleskopie in der Arbeit verankere, hat man immer eine Kippachse.

00:04:38: Zum einen, und man hat auch das da, wenn der Patient fest zusammenweist, eben die Prothese, die einsinkt.

00:04:43: Und da kann man strategisch eben die Pfeilern Anführungszeichen vermehren und das da zum Beispiel noch mal im Plantate setzen.

00:04:50: Dafür ist das System meiner Meinung nach sehr gut geeignet und ist relativ kostengünstig.

00:04:55: Auch die rotätischen Aufbauten, die Locator-Aufbauten, sind kostengünstig und lassen sich damit eben gut zusammenbringen.

00:05:03: Und ich glaube, die Frage, die Ziel ist ein bisschen darauf ab, kann man das denn machen, dass man ein Zahn mit einem Implantat verbindet?

00:05:08: und da ist die übliche Frage oder die übliche Antwort nein.

00:05:11: Also im feststen Bereich versuchen wir auch, wie auch glaube ich, der Rest der wissenschaftlichen, zahnerzlichen Community das zu vermeiden.

00:05:19: Also eine feste Versorgung von Zahn auf Implantat sollte wirklich die aller, aller Ausnahme bleiben und auch nicht die Standardtherapie.

00:05:27: Im Bereich von einem herausnehmbaren Zahnersatz kann ich damit gut leben und auch über die letzten zehn, fünfzehn Jahre, wo wir das machen, die mir da sehr gute Ergebnisse.

00:05:36: Die Arbeit wird quasi sekundär verblockt.

00:05:38: Wir haben einen Teleskop auf dem Zahn.

00:05:41: Und ein Locator zum Beispiel auf dem Implantat.

00:05:44: Da werden kaum Hebelwirkungen aufs Implantat ausgeübt und das wird nicht übers Mal belastet und da funktioniert das sehr gut.

00:05:51: Also diese Kunststoffkappen, die im Locator in der Matrize drin sind, haben auch eine eigene Resilienz in einem gewissen Rahmen, ähnlich das Zahn ist auch.

00:05:59: Und wir haben da auch über die längeren Jahre, wo wir das jetzt machen, keine Probleme.

00:06:03: Spiel easy, denn in deinem Behandlungskonzept nur eine weitere Rolle.

00:06:06: Da roll ich es noch mal ein bisschen aus.

00:06:07: Wir hatten ja damals, wie gesagt, an der Klinik relativ früh die Möglichkeit mit dem System zu arbeiten und uns da so ein bisschen daran auszutoben.

00:06:16: Und da ist relativ früh auch aufgefallen, dass man mit dem System wunderbar die Möglichkeit hat, sofort Versorgung zu machen.

00:06:23: Gerade in der Oberkieferfront, auch im Seitenzahnbereich, aber gerade in der Oberkieferfront, das liegt ein bisschen daran, dass das System insofern einzigartig sind, dass man dann Provisorium mit dem Implantat nicht unbedingt verschrauben muss.

00:06:35: sondern dass man die Möglichkeit hat, den Transferfosten oder Abvormfosten auch quasi dazu zu verwenden, um sowieso aufs Implantat aufzuklicken.

00:06:45: Üblicherweise ist es so, wenn man im Frontzahnbereich einen Zahn entfernt oder einen Zahn nicht zu erhalten ist, man möchte den sofort implantieren, hat man ja erst mal eine leere Alveole und das Implantat wird üblicherweise etwas palatinal versetzt im Knochen verankert.

00:06:58: Das führt dazu, dass die sofort versorgen oder die grundsätzlich die Frontzahn Implantate abreben.

00:07:04: gerade die sofort versorgen, relativ anguliert setzen.

00:07:07: Und die Verschraubungen oder die Verschraubeprovisorien folgen eben diese Achse.

00:07:12: Und deswegen hat man in aller Regel vestibulären Schraubenkanal, den es zu verschließen oder zu kaschieren gibt.

00:07:18: Das kostet Zeit und sieht doof aus.

00:07:21: Das ist das eine, was ich sie einzigartig mache.

00:07:24: Und zum anderen ist eben diese geklickte Verbindung, die relativ schnell geht und auch ästhetisch, hochästhetisch umzusetzen ist, schon kleiner Sicherheitsfaktor.

00:07:33: In dem System des Sofortimplantates, wir hatten mal eine Patientin, da ist der Sohn, dreijährig nach oben gesprungen und hat gegen das frisch implantierte Schneidezahn Implantat und dann ist eben die Krone einfach nur gelöst, diese Klickverbindung gelöst.

00:07:44: Wenn es jetzt eine verschraubte Krone gewesen wäre, hätte ich Kraft natürlich voll aus Risse Implantat bekommen.

00:07:50: Also hat man insofern auch noch mal so einen Fahrradschutz und Kinderkopfschutz, falls da was dagegen kommt.

00:07:56: Und genau, das ist ein Teil, wo ich dieses System quasi als sehr einzigartig sehe.

00:08:01: Also das ist nicht nur die Schnöderhaft-Creme Ersatz in Anführungszeichen, sondern wirklich auch hohe ästhetische Versorgung und da sogar in allen Einstellungsmerkmal was anderes System absolut nicht bieten.

00:08:10: Jetzt wird ja das Prothetik-Portfolio von Easy noch ein bisschen erweitert.

00:08:13: Es gibt ja dann die Titan-Clave-Barth-Series mit dem abgewinkelten Schraubenzugangskanal.

00:08:19: Bringt das bei dir Vorteile?

00:08:20: Aus denselben Gründen, wenn man eben Franzahnimplantate gerne mit dem System versorgt, dann profitiert man da stark von, wenn man das, wenn man die Krone später auch die definitive Krone auch verschrauben kann.

00:08:33: Und da hilft natürlich ein abgewinkelter Schraubenkanal enorm.

00:08:36: Das ist zum einen im Franzahnbereich so grundsätzlich, abgewinkelte Schraubenkanäle haben immer den Vorteil, dass man eben die Zugangskavität dahin legen kann, wo man sie möchte.

00:08:46: Wir versorgen alle unsere einzelnen Zahnversorgungen eben verschraubt umzusetzen.

00:08:51: um Zementreste im Spalt zu vermeiden, um voll anatomische Emergenzprofile zu generieren, um die Keramik quasi bis weit unter das Zahnfleisch laufen zu lassen und dann, dass man auch quasi kein Titan oder keine Bauteile durchzieht.

00:09:06: Man kann auch im Seitenzahnbereich den Traubenkanal genau in die Mittelfissur legen und dadurch auch natürlich die Keramik, die den Kanal umgibt, maximal schützen.

00:09:15: Das ist natürlich auch davon Vorteil.

00:09:17: Also man kann sowohl ästhetisch stehen, kaschierenden Anführungszeichen, Man kann den aber auch funktionell in Positionen bringen, die Zugangskavität zur Schraube, wo sie maximal stabil sind.

00:09:29: Und deswegen ist das der logische Schritt und ich freue mich, dass das jetzt auch möglich ist mit dem System.

00:09:50: Natürlich haben wir dann auch noch die Multi-Unit-Abadments.

00:09:53: Du hast vorher die Locator-Versorgungen angesprochen.

00:09:56: Ist das dann in der Altersanhaltkunde auch nochmal ein Vortritt, eine Weiterentwicklung?

00:10:01: Es ist immer gut, wenn ein System, das einmal im Herzen liegt, erweitert wird und man damit mehr quasi in der Werkzeugkiste hat.

00:10:07: Die Multi-Unit-Abadments sind ja eigentlich, oder kommen ja eigentlich aus der verschraubten Brotätik, also wenn man Stege sofort Versorgungen macht.

00:10:18: Da kommt es ja her und natürlich bringt es einem auch Vorteile, wenn man jetzt quasi einen Stegversorgung mit Easy umsetzen kann.

00:10:25: Weil auch da ist es so, dass wir kaufen die dann immer gerne in der Viererpackung, dann ist das ein Anführungszeichen relativ günstig.

00:10:32: Auch für den Patienten.

00:10:33: oder kann man auch den günstigen Preis dem Patienten weitergeben.

00:10:36: Und wenn man solche Fälle auch mit Stegversorgung versorgen kann, ist natürlich von Vorteil.

00:10:41: Es gibt Fälle, da macht das auf jeden Fall Sinn.

00:10:43: Einer der Unterschiede, die augenscheinlich ist, ist, dass beim Easy-System es gibt eine prothetische Basis.

00:10:49: Das heißt, alles, was man aufs Implantat raufschraubt, hat einen Durchmesser und einen Konus.

00:10:56: Und das heißt, wenn ich ein dickes Implantat setze, habe ich trotzdem den Gleisenabfall im Pfosten, wie wenn ich ein dünnes Implantat setze.

00:11:02: Das hat Vorteile in dem Fall, dass wenn ich zum Beispiel, wenn wir jetzt beim zahnlosen Patienten sind, komplett zahnloser Patientunterkiefer, es ist ja selten so, dass nur der Knochen zurückgeht und atrophiert, sondern es ist ja häufig auch so, dass der das umgebende Weichgewebe auch eben sich zurückzieht.

00:11:21: Und gerade die befestigte Schleimhaut, die für uns Implantologen, vor allem die wir auch tätig sind und die Fälle auch, sagen wir mal, lange in der Zukunft verfolgen, extrem wichtig ist, die befestigte Schleimhaut ums Implantat rum, die eben da dicht abschließt, ist meines Erachtens der Hauptgarant dafür, dass ein Implantat eben sich nicht entzündet, dass es keine Beschwerden gibt und dass der Patient und vor allem auch der Behandler lange Freude daran hat.

00:11:47: weil eine Peri-Implantitis nervt mich im Zweifelsfall mehr als den Patienten sogar.

00:11:52: Das heißt, da ist eben wichtig, befestigte Schleimhaut ums Implantat zu generieren, Punkt.

00:11:57: Und da hilft eben Easy mit einem relativ schmalen, prothetischen Anschluss, dass wir bei Stegversorgung, bei Locatorversorgung, gerade im zahnlosen Kiefer eben diese, brauchen wir Anflussleistung begrenzter, befestigte Schleimhaut.

00:12:11: trotzdem so gestalten können, dass die Ausloggen gut abschließt und dass wir einen relativ schmalen Durchgang durch die Schleimaut haben.

00:12:17: bei Stegversorgung, bei Lockheiterversorgung ist das von großem Vorteil für uns und kann auch Folge-OPs oder Folge-Eingriffe mit Schleimautransplantationen und dergleichsten vermeiden.

00:12:27: Und tritt dann auch in dieselbe Kerbe eben dem Patienten ein System oder dem Behandler ein System an die Hand zu geben, wobei dem Patienten, sagen wir mal, Zeit, Geld, Schmerzen, Eingriff vermeiden kann, dass das durch die Decke geht.

00:12:41: Das heißt, du wirst dann in Zukunft auf mehr Degversorgung machen anstelle von loketer Versorgung?

00:12:48: oder spielt das jetzt noch nicht die Rolle?

00:12:50: Es ist nicht so, dass jeder Patient komplett versorgt werden muss, dass jeder Patient festsetzend versorgt werden muss.

00:12:57: Vor allem, der Wunsch, dass Patienten im Raum stehen, aber auch die anatomischen Begebenheiten jeder Patient mitbringt.

00:13:04: Und dann entscheidet sich, wie kann man diesem Wunsch eben erfüllen, wenn es Degversorgung ist?

00:13:10: Meines Erachtens, von Vorteil, wenn wir gerade im Unterkiefer relativ begrenzten interforminalen Bereich haben, wo wir implantieren können, aber nach hinten trotzdem auch ein Halt oder eine Abstützung gerade nach unten generieren wollen.

00:13:23: Das geht mit Stegen natürlich gut, weil man quasi die Retentionen, sowohl abziehend, aber auch komprimierende Kräfte auf den Kiefer, kann nach hinten eben abfangen mit einer Stegversorgung.

00:13:33: Teleskope oder Locatorversorgung nehmen die Kräfte ja nur an der Stelle auf, wo das Implantat sitzt.

00:13:38: Ein großer Vorteil von Deckversorgung ist, dass ich damit auch angulierte Implantate versorgen kann.

00:13:44: Und das geht ja jetzt mit der Produkterweiterung sehr gut.

00:13:47: Das heißt, ich kann ein easy Implantat anguliert setzen und kann es aber trotzdem versorgen mit einem gefräßten Steg.

00:13:57: Und von daher wird das in Zukunft auch gerade mit dem System mit uns mehr eine Rolle spielen, definitiv.

00:14:03: Was würde ich dir den Kollegen empfehlen?

00:14:05: Echt easy?

00:14:06: Ein System für jeden.

00:14:09: Wir haben oder bei uns in der Praxis und auch vorher im klinischen Alltag hatte ich das Glück gehabt, dass ich mit super vielen verschiedenen Implantatssystemen arbeiten konnte.

00:14:19: Sowohl im Mund, im Knochen, in der Nachsorge, in der Prothetik, aber auch vor allem an den Chirurgie-Kassetten.

00:14:25: Und da gibt es ganz unterschiedliche.

00:14:28: Und auf die Frage zurückzukommen für wenig das System, sagen wir mal, oder wo ich das ansiedeln würde, bei welchem Behandler.

00:14:36: würde ich hier vornehmen, dass das meiner Meinung nach, und das ist mir sehr früh aufgefallen, ein System ist, was übersichtlich ist, sowohl in der Prothetik, in der Chirurgie, also in dem chirurgischen Workflow, aber auch, wenn man sich die Kassette anguckt.

00:14:48: Das heißt, grundsätzlich jemand, der vielleicht mit der Implantologie anfängt oder noch nicht so viel Währungspunkte hat, das ist natürlich von Vorteil und das sinkt die Hemmschwelle auch.

00:15:02: da loszulegen, wenn man einfach einen guten Überblick hat über die chirurgischen und prothetischen Werkzeuge, also über die Hardware.

00:15:09: Hinzu kommt, dass das System auch nicht, ich habe meine Kassette jetzt schon ein Weile, ich weiß nicht, was die aktuell kosten, aber ich weiß damals waren die nicht besonders teuer.

00:15:18: Das heißt, es ist natürlich auch eine Hürde finanziell, wenn man sagt, man möchte mal eine Implantologie reinschnuppern oder auch damit anfangen.

00:15:26: ist das natürlich von Vorteil.

00:15:27: Das heißt nicht, dass ich das sagen würde, dass das ein reines Einsteiger im Plantat ist.

00:15:31: Also man kann von einfachen Integrationen bis hoch individuelle oder hoch ästhetische komplexe Versorgung damit alles abarbeiten und die Patienten damit Freude bereiten.

00:15:43: Was vielleicht noch zu erwähnen ist vielleicht gar nicht für welche Kollegen ist das System, sondern auch für welche Patienten.

00:15:51: Wenn man jetzt nochmal auf die allererste Frage zurückkommt.

00:15:55: strategische Pfeilervermehrung, da geht es wirklich darum, Halt schaffen, Quadranten malen, abstützen, Zahnersatz in Funktionen bringen oder zum Halt bringen.

00:16:03: Und da ist natürlich auch von Vorteil, wenn das ein System ist, was ein Ticket günstiger ist und wo die Einzelteile auch eben ein bisschen günstiger sind.

00:16:12: Wenn wir das geben, wir eins zu eins weiter, die Patienten freuen sich da natürlich.

00:16:16: Ansonsten kann man mit dem System alles machen.

00:16:20: Also ich arbeite immer wieder gerne und ich freue mich immer wieder, wenn ich ein Easy-Bohrer in der Hand habe.

00:16:25: Apropos Easy-Bohrer.

00:16:27: Bei jedem Implantatssystem, bei jeder Verpackung ist so ein Bohrer dabei.

00:16:31: Wie siehst du das?

00:16:33: Es ist natürlich nice, dass Goudi, wenn man immer wieder einen frischen Bohrer hat, das macht Spaß mit dem frischen Bohrer zu bohren.

00:16:43: Genauso wie Spaß man mit einer frischen Zahnbürste die Zähne zu putzen, also alles was neu ist.

00:16:47: Es ist immer erstmal schöne.

00:16:48: Aber neben dem Gefühl, dass man dann einen frischen Bohrer hat, bringt es natürlich auch viele Vorteile.

00:16:52: Der Bohrer grundsätzlich von Easy gefällt mir sehr gut.

00:16:55: Aufgrund der Iomitrie, wie die Schneiden eben sind, der läuft relativ ruhig.

00:16:59: Man kann damit angenehm Löcher in Kiefer bohren.

00:17:02: Aber der große Vorteil von einem frischen Bohrer mit einer sauberen Schneide ist, dass man auch, was wir gerne machen, während dem Bohren Klangspäne gewinnen kann.

00:17:11: Das heißt, ich habe die Möglichkeit, die Wasserkühlung auszustellen.

00:17:15: Auch das würde ich den Leuten eben empfehlen, wenn sie vielleicht ein bisschen Erfahrung haben.

00:17:20: Er kann man die Wasserkühlung ein bisschen runterdrehen, kann die Drehzahl extrem niedrig einstellen und kann dann eben auch mit dem Bohrer ein supergut Knochen Späne gewinnen, die man dann für kleine Miniaugmentationen.

00:17:35: Wird denn das System denn auch bei euch an der Uni geschult?

00:17:39: Wir benutzen das in der Uni.

00:17:42: Wir haben auch Kollegen aus der Abteilung, die darüber Forschung betreiben, auch erste Datenveröffentlichungen, also Langzeitdaten veröffentlichen.

00:17:51: Und von daher ist das sowohl in Frankfurt als auch in Mainz jetzt an der Uniklinik Teil des klinischen Alltags auf jeden Fall.

00:18:00: Vielen Dank, Max.

00:18:01: Es waren wirklich hellere Tipps.

00:18:02: Vielen Dank immer gerne.

00:18:06: Vielen

00:18:06: Dank fürs Zuhören.

00:18:07: Abonniert

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